Botanika informiert ... Stand: August / 2009
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Taxus Baccata Summitas - (C) Botanika GmbH Please choose your language

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... alles über die medizinischen Aspekte der Taxus Baccata Summitas !

Impressum

Naturheilstoff aus Eiben im Kampf gegen den Krebs sehr erfolgreich: Botanika liefert den natürlichen Grundstoff als kompetenter und leistungsfähiger Partner der pharmazeutischen Industrie. Auf der Basis eines natürlichen Wirkstoffes aus Eiben (Taxus baccata) kann, wie Wissenschaftler jetzt eindrucksvoll nachwiesen, durch biotechnologische Umsetzung ein hochwirksames Anti – Tumormedikament zur klinischen Anwendung gebracht werden, wobei die Einbeziehung biotechnologischer Verfahren in die Produktionskette die Kosten- Nutzen- Relation deutlich verbessert und so die breite Anwendung dieses Medikamentes forcieren. Wie aktuelle Studien (s. u.) belegen, liegt Deutschland im erfolgreichen Kampf z.B. gegen Brustkrebs im Vergleich zu Ländern wie den USA oder Schweden deutlich zurück. Mit der generellen Einführung des Eibenwirkstoffes „Paclitaxel“ (Taxol) könnte nach übereinstimmender Überzeugung führender Onkologen alleine in Deutschland pro Jahr, etwa 800 Patientinnen mit Mammakarzinom gerettet werden! (Vgl. Journal of Clinical Oncology – Henderson et. Al. März 2003) Botanika liefert als kompetenter und leistungsfähiger Partner der pharmazeutischen Industrie der natürlichen Grundstoff zur biotechnologischen Umsetzung und pharmazeutischen Herstellung dieses wichtigen Bausteines im Kampf gegen den Krebs. Aufbauend auf onkologischer Grundlagenforschung konnte ein Tumormittel entwickelt werden, dessen zytostatische Wirksamkeit auf einem Naturstoff basiert.
Hierbei handelt es sich um das Paclitaxel, welches unter dem Handelsnamen Taxol zur klinischen Anwendung kommt. Der Wirkstoff Paclitaxel und verwandte Derivate zeichnen sich durch einen zytostatischen Wirkmechanismus aus, der sich von herkömmlichen Zytostatika wesentlich unterscheidet. Aus diesem Grunde wird dieser Wirkstoff entweder unabhängig von anderer Medikation, ergänzend oder alternativ zum Einsatz kommen, wenn andere Medikamente wirkungslos bleiben. Der zytostatische Effekt des Wirkstoffes setzt in der Mitose ein und zwar beeinflusst Paclitaxel die zur Zellteilung und Separierung der Chromosomen ausgebildeten Mikrotubuli: Einer anfänglichen stimulierenden Wirkung zur Ausbildung der Mikrotubuli als Folge der Paclitaxelwirkung folgt eine „Funktionsuntüchtigkeit“ der Mikrotubuli (Eingriff in das dynamische Gleichgewicht zwischen den Tubulin-heterodimeren und ihrer polymerisierten Form, den Mikrotubuli) so dass die mitotische Zelle in diesem Stadium verharrt und der weitere Prozesse zur Zellteilung unterbleibt. Der Wirkstoff hat somit einen Einfluss auf alle sich teilenden Zellen, ist also nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Da die Krebszellen sich schnell und häufig teilen, sind jene jedoch viel stärker betroffen. Eine komplette chemische Synthese des Wirkstoffes Paclitaxel ist zu aufwendig und sehr kostspielig, so dass der klinische Einsatz dieses Wirkstoffes von der Gewinnung und Nutzung des Naturstoffes abhängt. Eine alternative Gewinnung des Wirkstoffes Paclitaxel auf natürlicher Basis bietet sich an:
Paclitaxel kann sowohl aus Rinde als aus den Nadeln der europäischen Eibe (Taxus baccata) chemisch isoliert werden, jedoch ist der Aufwand hoch, die Ausbeute gering und dieses Verfahren entsprechend kostspielig. Lange haben Forscher nach anderen Methoden zur Gewinnung des Paclitaxel gesucht und sind hierbei auf eine Vorstufe des Paclitaxels gestoßen, nämlich das 10-Deacetylbaccatin III (DAB), welches ebenfalls aus der Rinde und den Nadeln von Eiben chemisch isoliert werden kann. Auf extreme Fortschritte auf diesem Gebiet können Forscher des Instituts für Bioprozess- und Analyenmesstechnik (iba) in Heiligenstadt verweisen. Ihnen Ist es gelungen im Rahmen eines BMBF – Projektes aus Eiben ein Enzym zu Isolieren, mit welchem biotechnologisch das aus Eiben gewonnene DAB enzymatisch zu Baccatin – III umgesetzt wird. Diese Paclitaxel-Vorstufe kann von Pharmafirmen relativ einfach dann zum Wirkstoff Paclitaxel umgesetzt werden. „Die Herstellungskosten sinken hierbei mindestens um einen Faktor fünf, verglichen mit der Extraktion aus natürlichen Quellen“ betonte Professor Lauckner und geht davon aus, dass die Anwendung des Prozesses im größeren Maßstab nun mit Partnern aus der pharmazeutischen Industrie anzugehen sei.  Die Firma Botanika als Rohstofflieferant der heimischen Eibe kann hier als Zulieferer der pharmazeutischen Industrie einen wesentlichen Beitrag leisten.  Mit mehr als 10.000 privaten Eibenheckenbesitzern in Deutschland, Belgien und der Niederlande können jährlich in den Monaten von Mai – September mehr als 500 to Eibenschnitt gesammelt werden.